Von der Messe auf den Tanzboden

Ein Streifzug durch Salzburgs Kirchen und Gasthäuser mit Michael Haydn

Im Totenbuch des Friedhofs in St. Peter steht über Michael Haydn: Sein Charakter war stille, behutsam,
Bescheidenheit. Rausch und Spiele waren ferne von ihm, Mäßigkeit in Denken, Reden, und auch andere
Musikwerk zu beurteilen, war, was ihn beliebt und schätzenswert machte.
Allerdings schreibt sein Schüler Martin Vogt:
Bei den Augustinern, wo Michael Haydn alle Abende bei dem guten Bier zubrachte, war alle Abend
Quartettgesang; von da ging es in die Schenke zu St. Peter. Neider haben Michael Haydn als Trunkenbold
hingestellt, doch war er höchst diszipliniert in seiner Arbeit und ein Muster an Beständigkeit. Er vereinte das
Arbeitsame und das Gesellige in seinem Character in ausgewogener Weise und sein Humor war nie ordinär
oder gemein sondern lebensfroh und herzlich. Wir laden den geneigten Konzertbesucher an diesem Abend
ein, an einem besinnlichen und fröhlichen Tag im Leben Michael Haydens teilzuhaben und diesen – in seinem
Sinne – bei Tanz und kühlem Wein gesellig ausklingen zu lassen.

Mit Werken von Michael Haydn, Benedikt Hacker, Martin Vogt, Mathias Kracher, Joseph Woelfl,
W.A. Mozart, u.v.a.

Ausführende: Burgeck Musi
Leni Schweighofer (Kontrabass und Sopran), Yvonne (Mezzosopran), Leonhard (Bass und
Steirische Harmonika), Johannes (Violine, Viola, Bariton) und Virgil Hartinger (Tenor, Conférencier),
N.N. (Violine), Brigitte Engelhard (Klavier und Orgel)
Weingut Josef Much